Kantenfräsgeräte – Stadler Rail – die Gipfelstürmer aus der Schweiz

Mit Stadler Rail beheimatet die Gemeinde Bussnang im Schweizer Kanton Thurgau ein Unternehmen, das mehr Mitarbeiter hat als die Gemeinde Einwohner: 2 200 Beschäftigte sind insgesamt bei dem Konzern tätig, der auf Schienenfahrzeuge spezialisiert und weltweit im Geschäft ist. Die Stadler Rail Group ist vor allem in den Marktsegmenten Regional- und Vorortverkehr, leichter S-Bahn-Verkehr und Straßenbahnen unterwegs. Außerdem möchte das Unternehmen auch in Zukunft die weltweite Nummer eins im Zahnradbahn-Fahrzeugmarkt bleiben.

Hochalpine Panoramen

Das überzeugt auch die Betreiber des Schweizer Glacier-Express, selbst ernannter langsamster Schnellzug der Welt. Er verbindet St. Moritz über Chur, Disentis, Andermatt, Brig und Visp mit Zermatt. Für die 291 Kilometer lange Strecke nimmt sich der Schmalspurzug gut siebeneinhalb Stunden Zeit. 291 Brücken, 91 Tunnel und der 2 033 Meter hohe Oberalppass machen seinen Weg zu einem echten Abenteuer. Praktisch an jeder Ecke bietet er Postkartenatmosphäre - insbesondere für die Gäste in den verglasten Panoramawagen. Die kamen bereits bei der letzten Modernisierung 2006 vom Stadler-Werk in Altenrhein.

Die Referenzliste von Stadler Rail liest sich wie das Who's who der Eisenbahnen. Ob Deutsche Bahn, Schweizer Bundesbahn oder Betreiber in den USA, Griechenland, Ungarn, Italien und Algerien: Weltweit haben sich die Konstruktionen des Bussnanger Unternehmens durchgesetzt.

Drei Buchstaben für eine saubere Naht: TKA

Der Schweizer Glacier-Express: selbst ernannter langsamster Schnellzug der Welt

Aufwendige und sichere Schweißkonstruktionen an den Waggons sind für die Qualität von Stadler-Eisenbahnen unabdingbar. Basis dafür ist eine saubere und oxidfreie Schweißkantenoberfläche. Vor einigen Jahren wurde diese noch mit elektrischen Hobelmaschinen erzeugt. Glücklich war Fahrzeug- bauleiter Bernhard Eisenegger damit jedoch nicht, denn wegen der Zähigkeit von Aluminium verstopfen und verkleben diese Werkzeuge ständig. Auf der Suche nach anderen Lösungen entdeckte er vor gut drei Jahren die handgeführten elektrischen Kantenfräser TKA von TRUMPF. Die Vorteile dieser Elektrowerkzeuge haben ihn und seine Mitarbeiter schnell überzeugt: „Mit den TKAs können unterschiedlichste Konturen bearbeitet werden, auch kleinste Innenradien sind kein Problem“, so Eisenegger. „Schnittgrate lassen sich sicher entfernen und Fasen haben eine saubere Sichtkante. Außerdem haben die TKAs einen super Anschlag und lassen sich einfach bedienen — selbst bei Überkopfarbeiten wie beim beidseitigen Abfräsen der 20 Meter langen Kanten der Waggondächer!“

 

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Stadler Rail - Schweißkantenformer
http://www.trumpf-powertools.com/de/loesungen/kundenberichte/kantenfraesgeraete-waggonbau.html
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