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Zuverlässigkeit und Langlebigkeit zeichnen nicht nur
Schweizer Uhren aus. Auch für Maschinen- und Schienenfahrzeugbauer gibt es eine
feine Adresse: die Winpro AG. Auf eine 130-jährige Tradition kann das Unternehmen, das
Komponenten für Maschinen und Anlagen und Systeme für Bahnen herstellt sowie
Dienstleistungen wie Montage und Reparatur anbietet, zurückblicken. Dabei kommt –
auch das hat Tradition – der Schweißkantenformer TKF 1500 zum Einsatz. Die TRUMPF
EXPRESS Redaktion besuchte das Unternehmen im Schweizerischen Winterthur. |
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| Peter Coray bei der Schweisskantenvorbereitung mit der TKF 1500-0 PLUS |
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"Die Maschine hat einfach einen schönen Rhythmus",
schwärmt Peter Coray über den Schweißkantenformer TKF 1500. 8 mm dick sind die Teile,
die in der Blechfertigung von Winpro auf einer TRUMATIC L 3030 lasergeschnitten werden und
die er mit einer 9 mm breiten Schweißkante versieht. Etwa 25 Stück täglich bereitet der
Maschinenbediener für das spätere Verschweißen vor: Als Drehgestelle für
Schienenfahrzeuge werden sie schließlich an so namhafte Kunden wie Bombardier und Stadler
ausgeliefert oder in der eigenen Montage weiterverarbeitet. |
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Warum musste es unbedingt der Schweißkantenformer von TRUMPF sein ? So genau könne sich daran eigentlich niemand mehr erinnern, erzählt Hans Keller, Leiter Betriebsmittel bei Winpro: "Bereits seit rund 30 Jahren arbeiten wir damit und haben bisher nie schlechte Erfahrungen gemacht." Sagt’s und schmunzelt, denn die Winpro AG gibt es genau genommen erst seit gut einem Jahr. Die Ursprünge des Schienenfahrzeugbaus im Schweizerischen Winterthur liegen allerdings weiter zurück: Vor rund 130 Jahren gründete Charles Brown die Schweizerische Lokomotiven und Maschinen Fabrik (SLM). Die wurde jedoch 1961 vom Sulzerkonzern übernommen, in den 90er Jahren teilweise an ADtranz verkauft und sollte schließlich ganz geschlossen werden. So entschlossen sich Anfang 2001 Mitarbeiter, die eigene Firma im Rahmen eines Management Buy out zu kaufen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Als Zulieferer für die Schweizer Maschinenindustrie hat sich das 170 Mitarbeiter zählende Unternehmen längst etabliert. Nun hat die Winpro AG mit ihren Produkten und Dienstleistungen für den Maschinen- und Anlagenbau das deutschsprachige Europa im Visier. An dem Vertrauen in die TRUMPF Technologie der Schweißnahtvorbereitung, die auf einem der ersten Patente von Professor Berthold Leibinger basiert, hat sich trotz aller Veränderungen bei Winpro jedoch nichts geändert.
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Hohe Präzision und leichte Handhabbarkeit zählen zu den besonderen Vorzügen
der Maschine: "Gerade für Werkstücke mit komplexen Konturen, die nur in
geringen Stückzahlen gefertigt werden, ist das ein großer Vorteil", erklärt Hans
Keller. "Würden wir die Schweißnaht auf unserer stationären Fräsmaschine
vorbereiten, müssten wir die Kontur aufwendig programmieren." Dank seiner
hervorragenden Kurvengängigkeit – der kleinstmögliche Innenradius liegt bei 55 mm
– sind derartige Anwendungen für den TKF 1500 jedoch kein Problem. Die Schweizer
verwenden derzeit eine Version mit zwei Gängen, mit der sie die Arbeitsgeschwindigkeit
auch an hochfeste Materialien anpassen können. Die maximale Bearbeitungsgeschwindigkeit
liegt bei 2m/min. Problemlos können Bleche zwischen vier und 160 mm bearbeitet werden.
Der Schrägungswinkel lässt sich zwischen 20 und 55° stufenlos einstellen. |
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| Hans Keller, Leiter Betriebsmittel bei Winpro |
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"Letzlich trägt der Schweißkantenformer mit dazu bei, die Flexibilität
und Termintreue der Winpro AG zu gewährleisten – Werte, die unsere Kunden
selbstverständlich von uns erwarten", so das Fazit von Keller. |
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| Funktionsprinzip der Schweisskantenformer TKF von TRUMPF |
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Um Bleche durch Schweißen miteinander zu verbinden, muss zuvor wenigstens eines der
Werkstücke entlang der Schweißnaht angeschrägt werden, um so eine Fuge für das
Schweißmaterial zu schaffen. Diese Anschrägungen wurden vor der Erfindung des
Schweißkantenformers durch Professor Berthold Leibinger (1963) mühevoll von Hand
geschliffen, stationär gehobelt, gefräst oder brenngeschnitten. Das
Elektro-Handwerkzeug TKF formt Schweißkanten schnell und exakt. Der TKF stößt mit einem
sich hin- und herbewegenden Stahl von der rechtwinkligen Blechkante große,
prismenförmige ,Späne’ ab. Schrägungslänge und -winkel lassen sich problemlos
verändern. Dabei können auch konkave und konvexe Kanten bearbeitet werden. Ein großer
Vorteil dieser umweltfreundlichen Technologie besteht darin, dass sie keine
Wärmeeinwirkung auf das Werkstück ausübt und so Gefügänderungen vermieden werden
können. Damit ist der TKF universal einsetzbar: von der Metallbearbeitung bis zu
Plexiglas. Für das Metall-Handwerk und für Anlagenbauer ist der Schweißkantenformer
unverzichtbar |
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 Schweisskantenformen-Broschüre
(PDF-Download) (627 KB) |
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